Wird der Führerschein aufgrund von Straftaten, Drogen-, Alkohol- oder Punktedelikten entzogen oder droht der Enzug, wird eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung, kurz MPU, im Volksmund etwas despektierlich „Idiotentest“, angeordnet.
Bewältigt man die MPU erfolgreich, kann die Fahrerlaubnis zurückerlangt werden. Klingt gar nicht so kompliziert? Nun, ist es aber. Deswegen passt der Begriff „Idiotentest“ hier ganz und gar nicht. Es sind auch schon Kandidatinnen und Kandidaten an der MPU gescheitert, die sehr clever und intelligent sind.
Die bevorstehende Untersuchung ist für die meisten eine Herausforderung, die man nicht kennt, die teils auch mit Emotionen, Versagensängsten oder Hilflosigkeit einhergeht. Eine solide und kompetente MPU-Vorbereitung hilft, sich gezielt auf diese Situation vorzubereiten und mit einem guten Gefühl in die Untersuchung zu gehen.
Die Wiederherstellung der Fahreignung ist nicht nur im eigenen Interesse, sondern auch im Interesse der Verkehrssicherheit wichtig. Dabei geht es nicht um das Auswendiglernen von Fragen und Antworten, sondern um das Aufarbeiten ihrer persönlichen Geschichte, die zum Entzug der Fahrerlaubnis geführt hat.
Eine grundlegende Einstellungs- und Verhaltensänderung ist das, was die sachverständigen Prüfer von Ihnen erwarten. Schaffen Sie es, diese Veränderung umzusetzen und glaubwürdig zu vermitteln, maximiert das Ihre Erfolgschance auf ein positives MPU-Gutachten. Und es reduziert eine Rückfallgefahr in alte, destruktive Verhaltensmuster in erheblichem Maße.
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